Bei dem Leitgedanken könnte man doch gut meinen: „ WOW! Die hat es geschafft. Ein Star am Gesundheitshimmel der Menschheit, trotzend vor jeglichen bakteriellen Einflüssen und unbeirrt vor sämtlichen negativen Attacken und viralen Bomben.

Die Wahrheit!

Es ist 6:08Uhr. Ich sitze hier verknittert und  durchgerüttelt von Hustenattacken. Seit zwei Nächten habe ich kaum Schlaf  gefunden, weil mich wieder einmal eine Bronchitis da nieder gerafft hat. Ein Überbleibsel meiner Bestrahlungszeit: vernarbtes Lungengewebe, das sensibel  ist für Bronchitiden.

Was für ein Hohn, sich da hinzusetzen und zu behaupten: ich lebe frei, gesund und glücklich. Tatsächlich würde ich mir auch besonders heute am zweiten Geburtstag meiner Tochter einen anderen Zustand wünschen. Und rückblickend waren es viele Feste, die ich aufgrund solch starker Symptome nicht mitmachen konnte.

Denn viel schlimmer als Fieber und Schnupfen, war dann WIEDER einmal: das nicht teilhaben können. WIEDER einmal nicht dazuzugehören,  WIEDER nicht zu entsprechen, dem Leben welches ich anstrebte – ja das frustrierte mich so unendlich.

Ich habe gewettert und geweint, voller Wut und Trauer, begleitet durch immer wieder dieser Angst vor unheilbarer Krankheit, die mich dahinraffen würde.

Später, zurück im Arbeitsleben gesellte sich dann noch die Sorge darum die Leistung im Job nicht entsprechend geben zu können. Und dann in meiner Selbständigkeit die Scham darum, den Patienten absagen zu müssen gepaart mit finanzieller Sorge um den Verdienstausfall.

Ich probierte alles aus!

…immer mit dem Ziel: widerstandsfähiger zu werden, wieder mehr Abwehrkräfte zu haben das Fundament meiner Gesundheit ganz neu aufzubauen.

Die Erkenntnis heute: mein System ist einfach sensibler, bereiter, offener auf Einflüsse jeglicher Art von außen zu reagieren. Der Virus der auf mich lauert, ums Eck huscht und dann zuschlägt.

Ja das ist gemein, und für alle Gesundheitsverfechter mag es den Anschein haben und überdies die Berechtigung: „Siehste, auch wenn man so übergesund lebt, trotzdem wird man krank!“

Stimmt!

Denn so funktioniert Leben. Durch Gegensätze, zu erkennen, dass es das eine ohne das andere nicht gibt. Und das es wohl auch so bleibt…für mein Leben. Als Aufgabe, diesen Zustand in Vertrauen und Selbstliebe anzunehmen, es zu kommunizieren und weiterzugeben.

Aber zurück zu meiner Devise: Frei.Gesund.Glücklich und eben der Berechtigung oder auch nicht diesen Titel zu tragen…

Ja ich erlaube es mir!

Weil neben Gesundheitsphasen, auch Zeiten von Krankheit da sein MÜSSEN. Denn Gesundheit kann nur bestehen, wenn es Krankheitszeiten gibt. Alles, aber auch wirklich ALLES was uns umgibt und ausmacht, hat immer einen Pol und einen Gegenpol, oder auch Yin und Yang, arm und reich…

Die Crux daran ist die Bewertung in gut und schlecht aus diesen Zeiten rauszunehmen. Und dabei strebe auch ich natürlich zu den Momenten, in denen es mir gut geht. Tage an denen ich kraftvoll und dankbar meinen Tag bestreiten kann.

Aber ich kann es wiederum nur, weil ich auch die anderen Tage kenne…

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